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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 07:29 
Moin Bertl

Zitat:
Wenn ich die Jungen nun täglich 10-15 mal füttere, dann möchte ich Dich mal sehen


Ganz schön viel, hast du denn soviel Zeit ?
Wenn man 8 Stunden für eigene Bedürfinisse abzieht wäre das ja ne stündliche Fütterung + saubermachen.

Ich hoffe mal nicht das deine Nachzuchten kleine Augen und nen grossen Körper haben.

Kommt in der Natur auch soviel Futter vor?

Ich persönlich bin Gegner von Mastfütterung damit die Tiere schnell gross und verkauft werden können.

mfg


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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 10:06 
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l46-Baby

Registriert: Mo 24 Jan , 2005 13:57
Beiträge: 50
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Hallo Bertl,

Bertl hat geschrieben:
Wie kommst Du eigentlich dazu, daß Du eine solche Aussage machst, bzgl. Diskushaltung über Glas.
Ich kann Deiner Aussage nur entnehmen, daß Du noch nie Diskus gepflegt, geschweige denn, gezüchtet hast.
Wenn Du meinst, Dir müssen die Diskus, die auf Glas gehalten werden leid tun, dann hast Du von der eigentlichen Materie nicht viel Ahnung.
Sei mir jetzt bitte nicht böse, aber das ist einfach so.

Falls Du in der Fischzucht nur ein bißchen bewandert wärst, würdenst Du wissen, daß eine Aufzucht über Kies oder ähnlichem mit großer Wahrscheinlichkeit nicht funktionieren kann.
Ich spreche hier natürlich von einer Aufzucht von Diskus, und nicht von einem Fisch der vieleicht 30-50 Stk. an Nachkommen zeugt.
Wenn ich die Jungen nun täglich 10-15 mal füttere, dann möchte ich Dich mal sehen, wie Du über Kies die gewaltigen Mengen an Kot, Mulm, etc. täglich entfernst.
Man kann sehr wohl den L46 über Kies halten und auch züchten, aber das Ganze ist genauso über Glas möglich. Das "Um und Auf" der Tiere ist nun mal, daß sie sich ihr Revier abgrenzen können.

Ich habe gesagt: "Ich finde es bei Diskus schon daneben diese kahlen Becken, ...". Ich habe nicht gesagt das mir die Diskus leid tun. Jedem das seine, ich weiß aber nicht was an einem kahlen Würfel schön sein soll, meine Meinung, hier werden nur Fische schnell hoch gezogen um sie zu verkaufen. Wenn dann aber jemand ein Diskusbecken im Wohnzimmer hat und da auch nur Glas, einen Laichkegel und eine Echinodorus im Topf drin hat, was soll das? Wo liegen bei der Haltung bitte die Vorteile? Oder sind Diskus wirklich so empfindlich geworden? Fische 10-15 x am Tag zu füttern, nur um sie schnell verkaufen zu können und Riesentiere zu erzeugen, na ja, ich halte eben nichts davon.

Das Ganze ist Geschmackssache, ich will nicht mit Dir diskutieren, da würden wir nie eine Einigung finden, das ist so wie ob der VFB Stuttgart oder Bayern München besser Fußball spielt.

Ich hatte schon mal Diskus und zwar im bepflanzten Becken und ich habe in diesem bepflanzten Becken auch eine Brut an Jungfischen hoch bekommen und vor allem, ich bin da nebenbei arbeiten gegangen.

Nochmal meine Meinung, ich finde es für die Fische auch nicht richtig artgerecht in einem kahlen Kasten ohne Verstecke zu leben. Gut Pflanzen entspricht nicht der natürlichen Umgebung, aber ein kahler Kasten auch nicht. Pflanzen kommen aber sicher Totholz näher wie gar nichts im Becken.

Viele Grüsse
Sandra


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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 12:00 
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l46-Baby

Registriert: Mo 24 Jan , 2005 13:57
Beiträge: 50
Wohnort: Stuttgart
Hallo Deedel,

ich sage nicht wenn jemand von der Diskuszucht lebt bzw. leben muss, nur das ist nicht das Maß der Dinge wie man Diskus halten muss/soll. 10-15 x füttern, da kann keiner mehr arbeiten gehen. Wenn die Diskus den Lebensunterhalt sichern müssen, dann ist es etwas anderes.

Diskuszucht ist eben Geschmackssache. An eine private Zucht-/Haltung als Hobby sollten aber auch andere Erwartungen gesetzt werden, dann pauschal von "keine Ahnung" zu sprechen, das halte ich für gewagt. Die Bemerkung von Motoro ist genau richtig "Ganz schön viel, hast du denn soviel Zeit ?", wenn der Beruf Diskuszüchter ist, OK, aber wenn der Beruf irgend etwas zwischen Arbeitsvorbereiter und Zahntechniker ist, dann klappt das nicht.

Was ist schwierig daran Diskus zu züchten? Guppys gehen einfacher, aber unter schwierig verstehe ich etwas anderes.

Viele Grüsse
Sandra


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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 15:17 
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l46-Baby

Registriert: Mo 24 Jan , 2005 13:57
Beiträge: 50
Wohnort: Stuttgart
Hallo Deedel,

Diskus hatte ich bis zum Pfingstmontag 1998, das Becken war in Ordnung, ich war 3 Tage weg und am Pfingstmontag habe ich einen Anruf bekommen... Nun ja, so ist das manch´mal.
Aber seit wann... Ich glaube seit 1992 etwa.

Den Unterschied zwischen Hobbyzucht und professioneler Zucht sehe ich im Zeitfaktor, der gewerbliche Züchter kann 8-10 Stunden nur für seine Fische aufwenden und als Hilfe auch mal 'nen Schüler anstellen. Wer noch arbeiten sollte und auch noch andere Interessen hat, der wird pro Tag auf vielleicht 1-2 Stunden Zeit kommen, maximal.

Der gewerbliche Züchter muss viele Fische durchbringen um einen rentablen Stückpreis zu erziehlen, der Hobbyzüchter hat einen Job in dem er Geld verdient.

Unter Zucht verstehe ich das Ziel möglichst auch eine vernünftige Anzahl an Jungfischen durchzubringen und diese vernünftig gross zu bekommen. Aber ich glaube ich muss zwischen Diskus und normalem Fisch unterscheiden.

Ich habe keine Diskus mehr weil mir diese ganzen Hochzuchten nicht gefallen, wenn ich mal wieder schöne (wobei ich da welche im Auge habe) finde, dann werde ich mir sicher wieder welche zulegen. Ich persönlich mag auch diese ganzen Diskus nicht bei denen ich Angst haben muss wenn ich abends das Licht ausmache, das die von allein leuchten.

Viele Grüsse
Sandra


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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 16:55 
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l46-Baby

Registriert: Mo 24 Jan , 2005 13:57
Beiträge: 50
Wohnort: Stuttgart
Hallo Deedel,

die ersten, die sich dann zum Pärchen entwickelten, habe ich rund 1992 gekauft, von denen waren die Kleinen, sagen wir 1993, da habe ich dann noch Wildfänge dazu gekauft. Denen ging es allen wunderbar, bis 1998. Die Wildfänge haben eine Wohnungsrenovierung nicht überstanden, kurz nach Pfingsten 1998. Also, im Schnitt so 5 Jahre.

Viele Grüsse
Sandra


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BeitragVerfasst: Sa 30 Apr , 2005 18:04 
Moin Deedel,

das Züchten erheblicher Zeitaufwand ist steht ausser Frage.
Egal ob Wels oder Diskus.

Wie sagte mal ein Diskuszüchter aus Hamm zu mir.
Er macht das seit 20 Jahren mit seinem Vater.

Daumennagelgrosse Tiere ab ins 1000l Becken, Futter rein bis zum Abwinken, alle 2 Tage grossen Wasserwechsel und raus damit. Was nicht überlebt war eh zu schwach.

Ich will das nicht auf alle übertragen. Aber viele machen so.


Sicherlich hast du recht, das die Pflege im Zuchtbecken einfacher ist, wenn kein Bodengrund ect. drin ist.

Nur mal so hatte ich ja auch mal Santarem zur Zucht angesetzt.
Ca. 40 Tiere und die wuchsen auch schön gleichmässig mit 2-3 maliger Fütterung.
Ich bin der Meinung das einig, viel zu viel Heckmeck um manche Fische machen.

Zitat:
Aber ich glaube ich muss zwischen Diskus und normalem Fisch unterscheiden


Also diese hochgezüchteten unwirklichen Asiaten, vollgestopft mit Mittelchen ist echt kein normaler Fisch.

Oder man nehme Diskus aus Uvc und Uv geklärten Wasser, schön steril.

Ich such immer noch diese Gewässer aus dem die Tiere stammen, weil man die so halten muss.


Egal ob Diskus, Zebrawels(warum auch immer) oder nehmen wir die Tropheus.
Sind auch nich einfach zu halten.
Jede Art hat ihre Bedürfnisse.
Auch der Guppy. da gibt es auch Arten die nicht einfach zu halten oder zu züchten sind.

Man kann lange streiten oder diskutieren wie Haltung und Pflege aussehn soll. Das sollte aber jeder für sich selber rausfinden.
Grundregeln sollten aber beachtet werden.

mfg

P.S
Ich hab erst seit einem Jahr Diskus[/code]


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